Julius Caesar – Die Iden des März
Römisches Reich, 44 v. Chr.
Rom, 15. März 44 v. Chr. Ein mächtiger Mann betritt den Senat – und verlässt ihn nicht mehr lebend.
Gaius Julius Caesar gehörte zu den einflussreichsten Politikern und Feldherren seiner Zeit. Durch seine militärischen Erfolge, besonders in Gallien, hatte er seine Macht in Rom erheblich erweitert. Nach einem langen Bürgerkrieg wurde er zum Diktator auf Lebenszeit ernannt. Für viele Senatoren war seine wachsende Macht eine Bedrohung für die traditionelle römische Republik.
Eine Gruppe von Senatoren plante deshalb seine Ermordung. Zu den bekanntesten Beteiligten gehörten Marcus Junius Brutus und Gaius Cassius Longinus. Sie sahen in Caesar eine Gefahr für die politische Ordnung Roms und wollten seine Herrschaft beenden.
Am 15. März 44 v. Chr., den sogenannten Iden des März, wurde Caesar zu einer Senatssitzung im Bereich des Pompeius-Theaters geführt. Dort griffen die Verschwörer ihn gemeinsam an. Nach den antiken Berichten wurde Caesar mehrfach mit Dolchen verletzt und starb noch am Tatort.
Die Tat sollte Rom von einem Alleinherrscher befreien. Doch das Gegenteil trat ein: Der Mord löste neue politische Konflikte und schließlich weitere Bürgerkriege aus. Nur wenige Jahre später ging die römische Republik endgültig ihrem Ende entgegen.
Bis heute ist Caesars Ermordung eines der bekanntesten politischen Attentate der Antike. Besonders bemerkenswert bleibt der Widerspruch zwischen dem Ziel der Verschwörer und den Folgen ihrer Tat: Sie wollten die Republik retten – doch der Mord an Caesar trug letztlich dazu bei, dass ihre alte Ordnung zerfiel.
Ein Senat, eine Verschwörung und ein Mord, der die Geschichte Roms für immer veränderte.
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Kommentare
Die waren ja ganz schön feige.Mit mehreren auf einen Mann. Gut das ihre Rechnung nicht aufgegangen ist.